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		<title>Oliver möchte leben &#8211; helfen sie ihm und anderen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 12:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Registrierungsaktion in Hille &#8211; Der 29jährige Oliver aus Hille ist zum zweiten Mal an Leukämie erkrankt. Bislang wurde weltweit kein Spender für ihn gefunden. Um ihm und anderen Patienten zu helfen, veranstalten Familie und Freunde von Oliver gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH am am 02.06.2012 eine Registrierungsaktion. Jeder (!) kann helfen ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Registrierungsaktion in Hille &#8211; Der 29jährige Oliver aus Hille ist zum zweiten Mal an Leukämie erkrankt. Bislang wurde weltweit kein Spender für ihn gefunden.</strong></p>
<p>Um ihm und anderen Patienten zu helfen, veranstalten Familie und Freunde von Oliver gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbH am am 02.06.2012 eine Registrierungsaktion. Jeder (!) kann helfen und sich als potenzieller Stammzellspender aufnehmen lassen oder Geld spenden, damit die Typisierungen finanziert werden können. Die Schirmherrschaft übernehmen Bürgermeister Michael Schweiß und Ex-Handball-Nationalspieler Frank von Behren.</p>
<p>Vor vier Jahren wurde Oliver zum ersten Mal mit der niederschmetternden Diagnose  Leukämie konfrontiert. Nach einer harten Chemotherapie schöpfte er große Hoffnung. Doch Ende März 2012 schlug der Krebs wieder zu. Mit mehreren Lymphknotenschwellungen ging er zum Arzt. Die Blutuntersuchung deutete eindeutig daraufhin, dass es wieder ausgebrochen war. „Ich war so guter Dinge und  wollte endlich persönlich und beruflich wieder durchstarten. Dann hat es mich wieder richtig kalt erwischt.“, beschreibt er seine Gefühle und Ängste. Doch Oliver gibt nicht auf. Er möchte wieder gesund werden und hat noch Träume und Wünsche: „Der Krebs hat es beim ersten Mal nicht kapiert,  jetzt bekommt er einen ordentlichen Tritt. Ich möchte eine Familie gründen und auch Kinder bekommen“, spricht er offen von seinen Plänen.</p>
<p>Oliver kann nur überleben, wenn es  – irgendwo auf der Welt – einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist. Doch wie findet man einen solchen Spender? Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale haben. Im günstigsten Fall liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1:20.000, bei seltenen Gewebemerkmalen findet sich eventuell unter mehreren Millionen kein ’genetischer Zwilling’. Die Suche ist aber auch deshalb so schwer, weil noch immer viel zu wenig Menschen als potenzielle Stammzellspender zur Verfügung stehen. Denn: Wer sich nicht in eine Spenderdatei aufnehmen lässt, kann nicht gefunden werden.</p>
<p>Bislang war die weltweite Suche nach einem passenden Stammzellspender für Oliver erfolglos. Auch die Gewebemerkmaler seiner Schwester Simone passen nicht. „Mit der Registrierungsaktion wollen wir viele Menschen erreichen. Es kann jeden treffen“, beschreibt sie ihre Motivation. Um ihm zu helfen, organisieren Freunde und Familie gemeinsam mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei eine Registrierungsaktion und hoffen, dass möglichst viele Menschen aus der Minden und Hille die Gewebemerkmale ihres Blutes bestimmen lassen. Auch Hilles Bürgermeister Michael Schweiß unterstützt die Aktion aus vollem Herzen. Er hat neben Ex-Handball-Nationalspieler Frank von Behren die Schirmherrschaft übernommen. Beide Schirmherren rufen alle in Minden und Hille auf, sich registrieren zu lassen Bürgermeister Schweiß: „Es gibt Ereignisse, die von einem Augenblick auf den anderen das ganze Leben verändern. Jeden kann so etwas treffen. In unserem Fall hat diese heimtückische Krankheit einen Mitbürger unserer Gemeinde befallen.  Ich freue mich, dass Oliver sein Schicksal selbst in die Hand nimmt und nicht aufgibt. Vielen Menschen wurde bereits durch eine Knochenmarksspende geholfen. Ich selbst habe mich schon vor vielen Jahren registrieren lassen. Darum lautet meine große Bitte an Sie: ‚Folgen Sie dem Aufruf der DKMS, um Oliver zu helfen. ’Niemand sucht sich eine Krankheit selbst aus und ein jeder, den sie ereilt, ist für jegliche Unterstützung dankbar. Vielleicht sind gerade Sie die Person mit den  passenden Gewebemerkmalen. Nutzen Sie diese Chance, um Oliver oder vielleicht einem anderen Menschen wieder Hoffnung zu geben“, so Bürgermeister Michael Schweiß.</p>
<p>Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lässt, ist eine weitere Chance für Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Jeder Einzelne zählt!  Die Aktion findet statt am:</p>
<p><strong>Samstag, den 2. Juni 2012<br />
von 10:00 bis 16:00 Uhr Verbundschule Hille<br />
Von-Oeynhausen-Str. 30,<br />
32479 Hille</strong></p>
<p>Mitmachen kann grundsätzlich jeder zwischen 17 und 55 Jahren, der in guter gesundheitlicher Verfassung ist. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, damit seine Gewebemerkmale bestimmt (typisiert) werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut an der Aktion teilnehmen. Ihre Daten stehen weiterhin für alle Patienten zur Verfügung.</p>
<p>Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Die Registrierung und Typisierung eines Spenders kostet die DKMS 50 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Um die geplante Aktion überhaupt durchführen zu können, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe! Jeder Euro zählt!</p>
<p>Spendenkonto 45004173<br />
bei der Sparkasse Minden-Lübbecke, BLZ 490 501 01</p>
<p>Alle 45 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch neu an Leukämie, darunter auch zahlreiche Kinder und Jugendliche. Für viele von ihnen ist &#8211; wie für Oliver &#8211; die Übertragung gesunder Stammzellen die einzige Überlebenschance.</p>
<p>Knapp 2,7 Millionen Menschen haben sich bereits als potenzielle Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Damit ist sie die weltweit größte Datei. Täglich spenden mindestens zwölf DKMS-Spender Stammzellen. Dennoch kann noch immer für jeden fünften Patienten kein geeigneter Spender gefunden werden. Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen in die Datei aufnehmen lassen.</p>
<p><a href="http://www.xn--spende-fr-olli-nsb.de/" target="_blank">www.spende-für-Olli.de</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/WirFuerOlli" target="_blank">www.facebook.com/WirFuerOlli</a></p>
<p><a href="http://www.dkms.de/" target="_blank">www.dkms.de</a></p>
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		<title>Spannung pur vor den Viertelfinals!</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 11:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[champions league]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Wochenende finden die Hinspiele der Viertelfinals in der Champions League statt. Die Voraussetzungen der teilnehmenden Teams sind dabei ganz unterschiedlich. Ganz Dänemark freut sich auf das Spiel der Giganten vor atemberaubender Kulisse, während in Spanien sportliche Themen nur bedingt von der Schuldenkrise und einer hohen Arbeitslosigkeit ablenken können. Die deutschen Teams sehen den Aufgaben ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Wochenende finden die Hinspiele der Viertelfinals in der Champions League statt. Die Voraussetzungen der teilnehmenden Teams sind dabei ganz unterschiedlich. Ganz Dänemark freut sich auf das Spiel der Giganten vor atemberaubender Kulisse, während in Spanien sportliche Themen nur bedingt von der Schuldenkrise und einer hohen Arbeitslosigkeit ablenken können. Die deutschen Teams sehen den Aufgaben dagegen gelassen und konzentriert entgegen.</strong></p>
<p>In Spanien überschatteten Gerüchte über Insolvenzen und Zahlungsschwierigkeiten das sportliche Geschehen. Wen wundert&#8217;s, angesichts der sehr angespannten  wirtschaftlichen Lage in Spanien. Atletico Madrid soll seinen Spielern erlaubt haben, nach der Saison ablösefrei zu wechseln. Auch in Leon scheint  der Verein Ademar Probleme zu haben, seinen Spielerkader im kommenden Jahr zu finanzieren. Die Folge: die Spieler sind nicht abgeneigt, den Weg in die Bundesliga zu finden. Dazu gibt ihnen das Spiel gegen Berlin die ideale Gelegenheit, sich im Fokus der deutschen Handball-Öffentlichkeit zu empfehlen.</p>
<p>Das alles wird die Füchse aus Berlin wenig interessieren. Sie sind trotz der Niederlage in Flensburg auf dem besten Weg, sich auch in diesem Jahr direkt für die Champions League zu qualifizieren. Und der Traum vom ersten Final Four in ihrer Vereinsgeschichte lässt die Berliner unglaublich motiviert anreisen. Existenzielle Sorgen muss sich kaum ein Spieler machen. Sämtliche Verträge sind eingetütet, alles läuft nach Plan.</p>
<p>Das Spiel der Kieler beim kroatischen Vertreter RK Zagreb wird als Pflichtaufgabe für den deutschen Rekordmeister erachtet. Doch Vorsicht: die Kroaten haben nach der Halbfinal-Niederlage gegen Skopje in der SEHA-Liga ihren Trainer gefeuert und stehen dafür in ihrer Heimat arg unter Beschuss. Interimstrainer ist nun kein geringerer als Nationalcoach Slavko Goluza, der mit allen Mitteln versuchen wird, diese Scharte auszuwetzen. Dass sie zu großen Taten fähig sind, hat das Gruppenspiel in Barcelona gezeigt, dass die Kroaten für sich entscheiden konnten. Mit dem Rücken zur Wand stehend ist den Mannen um Ivano Balic vieles zuzutrauen, auch der Sieg gegen den bislang in der Bundesliga unbesiegten THW Kiel.</p>
<p>Die Krise in Spanien befeuerte ein weiteres Gerücht: Die Medien brachten Madrids Meisercoach Talant Dushebajew beim HSV Hamburg zurück ins Gespräch. Der gebürtige Kirgiese hatte dem deutschen Meister eigentlich schon abgesagt und soll jetzt wieder ein heißer Kandidat sein. Ich persönlich glaube nicht daran, denn so wie ich Talant kenne, wird er sein einmal gegebenes Wort nicht brechen. Daran ändert auch die fragliche Zukunft von Atletico Madrids nichts. Diese werden im Spiel gegen den slowenischen Vertreter aus Koper eine Trotzreaktion zeigen. Die Aufgabe gegen den Underdog wird zur Pflichtaufgabe. Die junge Mannschaft von Cimos Koper hat mit dem Erreichten jetzt schon alle überrascht. Mehr wird es allerdings auch nicht werden.</p>
<p>Für reichlich Zündstoff ist gesorgt. Nicht vergessen wollen wir den absoluten Knaller zwischen Kopenhagen und Barcelona, der schon am Freitag im Bröndby Stadium  ausgetragen wird. Nachdem sich die dänische Nationalmannschaft im Januar Europas Krone aufgesetzt hat, ist dieses Spiel nun für die AG Kopenhagen ein weiterer Meilenstein auf dem Weg an die Spitze des europäischen Vereinshandballs. Ich glaube, dass die AG mit ihren begeisterungsfähigen Fans im Rücken ein so gutes Ergebnis herausholen kann, dass es für ein Weiterkommen reicht. Schon im Achtelfinal-Hinspiel in Montpellier offenbarten die Spanier große Probleme mit einer lautstarken Kulisse. Sie lagen teilweise mit sieben Toren zurück, bevor sie das Spiel aber zum Ende noch ausgeglichen gestalten konnten. Ob ihnen so ein Kraftakt nochmals gelingt, wage ich zu bezweifeln.</p>
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		<title>Auktionen zugunsten der Deutschen Krebshilfe</title>
		<link>http://www.vb-sports.de/2012/04/auktionen-zugunsten-der-deutschen-krebshilfe/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 08:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einmalige Erlebnisse rund um das VELUX EHF FINAL4 für Golfer und Musik-Fans zu ersteigern. Start der Auktionen am 5. April 2012 Das VELUX EHF FINAL4 ist der jährliche Saisonhöhepunkt des europäischen Klubhandballs. Am 26. und 27. Mai 2012 kämpfen die vier besten Vereinsmannschaften aus Europa in der Kölner LANXESS arena um den Titel in der ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.vb-sports.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0912.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-574" title="Charity-Golfturnier" src="http://www.vb-sports.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_0912.jpg" alt="Frank von Behren beim Golf" width="553" height="737" /></a></strong></p>
<p><strong>Einmalige Erlebnisse rund um das VELUX EHF FINAL4<br />
für Golfer und Musik-Fans zu ersteigern.<br />
Start der Auktionen am 5. April 2012</strong></p>
<p>Das VELUX EHF FINAL4 ist der jährliche Saisonhöhepunkt des europäischen Klubhandballs. Am 26. und 27. Mai 2012 kämpfen die vier besten Vereinsmannschaften aus Europa in der Kölner LANXESS arena um den Titel in der VELUX EHF Champions League. Im Rahmen der Auktionen haben alle Sport-Fans – und insbesondere die Golfer und Musik-Fans unter ihnen – die Gelegenheit, einmalige Erlebnisse zu ersteigern. Alle Erlöse kommen der Deutschen Krebshilfe, dem Charity-Partner des VELUX EHF FINAL4, zugute.</p>
<p>Am 5. April startet im Rahmen der Aktion HANDBALL HILFT! die Versteigerung von drei exklusiven Erlebnispaketen auf dem weltweiten Online-Marktplatz eBay – zehn Tage lang, bis zum 15. April, haben Interessierte die Möglichkeit, mitzubieten.</p>
<p><strong>Golfpartie mit Stefan Lövgren und Frank von Behren</strong></p>
<p>In zwei Auktionen steht der Golfsport im Mittelpunkt. Hier kann für Startplätze beim VELUX EHF FINAL4 Charity-Golfturnier, das am Freitag, den 25. Mai 2012, im Golf &amp; Country Club Velderhof nahe Köln stattfindet, geboten werden. Der Meistbietende sichert sich einen Platz in einem Flight mit Handball-Legende und VELUX EHF FINAL4-Botschafter Stefan Lövgren. Frank von Behren, ehemaliger Kapitän der deutschen Handball-Nationalmannschaft, bittet den Höchstbietenden der zweiten Golf-Auktion auf das Green.</p>
<p>Nach einem interessanten und spannenden Turniertag mit einem der beiden prominenten Golfer werden die erfolgreichen Bieter mit Begleitung zur VELUX EHF FINAL4 Opening Gala eingeladen – hier haben sonst nur geladene Gäste Zutritt. Und selbstverständlich gehören auch die Tickets für das VELUX EHF FINAL4 mit zu den Erlebnispaketen.</p>
<p><strong>Blick hinter die Kulissen des VELUX EHF FINAL4 und „next to EUROPE“</strong></p>
<p>Aber auch für Musik-Fans wird ein Highlight-Paket zugunsten der Deutschen Krebshilfe zur Auktion stehen: Wenn die Band EUROPE vor dem Anpfiff des VELUX EHF Champions League Finales in der LANXESS arena ihren größten Hit, „The Final Countdown“, live aufführt, sitzt der Meistbietende dieser Auktion mit Begleitung ganz nah an der Bühne. Auch eine Führung durch die Arena und ein Blick hinter die Kulissen der Großveranstaltung gehören zum Paket – wie auch ein handsigniertes Trikot einer teilnehmenden Mannschaft. Krönender Abschluss ist der Besuch der VELUX EHF FINAL4 Players‘ Night im DOCK.ONE nach dem großen sportlichen Finale am Sonntag.</p>
<p>Diese drei einmaligen Erlebnisse sind nicht käuflich zu erwerben. Sie können exklusiv ab dem 5. April bei eBay zugunsten der Deutschen Krebshilfe ersteigert werden.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zu den Auktionen:</strong><br />
<a href="http://www.handball-hilft.de/">www.handball-hilft.de</a> und <a href="http://www.ebay.de/starsandcharity">www.ebay.de/starsandcharity</a><br />
<strong><br />
Weitere Informationen zum VELUX EHF FINAL4 Charity-Golfturnier:</strong><br />
<a href="http://www.ehfFINAL4.com/">www.ehfFINAL4.com </a></p>
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		<title>Wohin führt der Weg im europäischen Vereins-Handball?</title>
		<link>http://www.vb-sports.de/2012/03/wohin-fuhrt-der-weg-im-europaischen-vereins-handball/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 10:43:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Paarungen für das Viertelfinale sind ausgelost und ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Spiele. Denn die bisherige Saison hat gezeigt, dass die Champions League ausgeglichen und für einige Überraschungen gut ist. Dabei fällt auf, dass immer mehr europäische Spitzenmannschaften aufeinandertreffen, die ihre nationalen Ligen absolut dominieren. Der Blick auf die nationalen Tabellen ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Paarungen für das Viertelfinale sind ausgelost und ich freue mich jetzt schon auf die kommenden Spiele. Denn die bisherige Saison hat gezeigt, dass die Champions League ausgeglichen und für einige Überraschungen gut ist. Dabei fällt auf, dass immer mehr europäische Spitzenmannschaften aufeinandertreffen, die ihre nationalen Ligen absolut dominieren.</strong></p>
<p>Der Blick auf die nationalen Tabellen zeigt, dass sowohl Kiel als auch Barcelona und Montpellier bisher noch ungeschlagen sind. Diese Vereine spielen derart souverän, dass sie noch von keinem nationalen Konkurrenten geschlagen werden konnten. Das macht die nationalen Wettbewerbe einseitig und zum Teil sogar langweilig, den europäischen Wettbewerb Champions League dafür um so interessanter.</p>
<p>Worin liegt diese Dominanz begründet? Vereine, die in der Champions League spielen, brauchen einen Kader, der sich sowohl in der Breite als auch in der Qualität von allen anderen Vereinen abhebt. Schließlich bedeutet die Teilnahme am Final Four in Köln eine erhöhte Belastung durch 16 zusätzliche Spiele. Dieser enorme Mehr-Aufwand kann nur von einem qualitativ hochwertigen und breiten Kader gestemmt werden, um dauerhaft sowohl in der Königsklasse als auch in den nationalen Ligen zu bestehen. Die deutschen und spanischen Top-Mannschaften sind dabei besonders gefordert, denn diese beiden Ligen sind die Einzigen, die mit mehr als 14 Mannschaften an den Start gehen. Die Bundesliga ist dabei mit 18 teilnehmenden Mannschaften die größte und sicher auch interessanteste.</p>
<p>Doch bei aller Begeisterung für die nationalen Ligen liegt der Haupt-Augenmerlk von Vereinen wie Montpellier, Veszprem, Moskau oder Kopenhagen auf der Qualifikation für die Champions League. Sie bietet einen großen Reiz in Form von Mehreinnahmen, die es den Clubs erlauben, ihren Kader weiter zu verstärken.</p>
<p>Den mit Abstand stärksten Kader in Deutschland hat der THW Kiel. Der Rekordmeister legt diese Saison in der Bundesliga eine makellose Serie hin. Diese Dominanz ist dadurch begründet, dass auf der einen Seite das Rotationssystem von Trainer Alfred Gislason greift und sich kein Spieler durch Verletzungen oder Formschwächen eine Auszeit erlaubt. Und wenn doch, werden vereinzelte Ausfälle durch die anderen Spieler kompensiert. Durch die Rotation bleibt die Konzentration extrem hoch, die Pflichtaufgaben in der Bundesliga werden problemlos erledigt.</p>
<p>Auf der anderen Seite schwächeln die Gegner auf Augenhöhe, wie der durch Verletzungen und interne Probleme gebeutelte HSV Hamburg oder die ehemals ambitionierten Rhein Neckar Löwen. Einzig die Füchse Berlin erweisen sich als respektabler Gegner für die Zebras. Allerdings reicht die Breite im Kader der Füchse nicht aus, um den Branchenführer ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Das zeigte auch der souveräne Sieg der Kieler im jüngsten Aufeinandertreffen der beiden Spitzenklubs der Bundesliga.</p>
<p>In Spanien ist die Situation ganz ähnlich: auch diese Liga ist drei-geteilt. Vorne machen Barcelona und Madrid die Meisterschaft unter sich aus. Barcelona liegt mit 44:0 Punkten vorne, Madrid mit 42:2 Punkten dahinter. Die Spiele untereinander entscheiden sowohl über die Meisterschaft als auch über den Ausgang der Pokalwettbewerbe.</p>
<p>In  Frankreich liegt Montpellier mit 38:0 Punkten vorne, Veszprem hat in der ungarischen Liga 42:2 Punkte, RK Zagreb dominiert seit Jahren die kroatische Liga. Die Vereine auf dem Balkan erhoffen sich durch die neu gegründete SEHA-Liga zwar einen spannenden Wettbewerb, das Niveau ist im deutschen Vergleich aber nur zwischen der 1. und 2. Bundesliga anzusiedeln.</p>
<p>Aber zurück nach Deutschland und zum Problem der unterschiedlichen Ausgangslagen der Bundesliga-Vereine: Der gewachsenen Struktur des THW Kiel als echte Sieger-Marke stehen viele regionale oder traditionelle Marken gegenüber. Die kleineren Vereine können keine großen Zuschauer- und Fan-Gruppen ansprechen und haben es schwer, neue Sponsoren, Förderer und Zuschauer zu generieren. Handball in kleinen Orten hat provinzielle Probleme und ist in seinen Möglichkeiten aus strukturellen Gründen (Etat, Sponsoren-Abhängigkeit, Hallenkapazitäten, Nachwuchs-Sorgen)limitiert. Mit Berlin und Hamburg wird nur in zwei großen deutschen Städten erstklassig Handball gespielt. Zu wenig, um die Sportart in Deutschland marketingwirksam und medial voranzutreiben.</p>
<p>Nach dem Weltmeister-Titel 2007 viele Versuche, in große Arenen umzusiedeln. Nachhaltig geschafft hat es keiner, die Euphorie ist mittlerweile purer Ernüchterung gewichen. Gründe für die mangelnde Fanbindung aus der anfänglichen Neukunden-Gewinnung könnten die fehlende Markenidentität, kein nachhaltiges Marken-Management bei den Vereinen oder der geringe Erfolg der Nationalmannschaft nach 2007 sein. Vielleicht ist in Deutschland neben dem großen Bruder Fußball auch einfach kein Platz für eine zweite Sportart mit mehreren großen international erfolgreichen Vereinen.</p>
<p>Das Modell der Europa-Liga wird in naher Zukunft immer interessanter werden. Dazu sollte aber in den europäischen Metropolen Handball stattfinden. Kopenhagen belegt eindrucksvoll, wie es funktionieren kann. Die AG ist schon im zweiten Jahr seines Bestehens Dänemarks drittbeliebteste Marke und peilt einen neuen Weltrekord an: Über 30.000 Fans werden das Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den FC Barcelona im Kopenhagener Bröndby-Stadion verfolgen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was macht die Füchse eigentlich so stark?</title>
		<link>http://www.vb-sports.de/2012/03/was-macht-die-fuchse-eigentlich-so-stark/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 09:22:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor der Saison waren sich viele Experten einig, dass die Berliner diese Saison aufgrund der Doppelbelastung aus Meisterschaft und Champions League nicht in der Lage sein würden, den Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen geschweige denn zu toppen. Ich muss zugeben, dass auch ich dieser Meinung war. Selbst Manager Bob Hanning stapelte in Erwartung einer ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor der Saison waren sich viele Experten einig, dass die Berliner diese Saison aufgrund der Doppelbelastung aus Meisterschaft und Champions League nicht in der Lage sein würden, den Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen geschweige denn zu toppen. Ich muss zugeben, dass auch ich dieser Meinung war. Selbst Manager Bob Hanning stapelte in Erwartung einer knallharten Saison tief und gab als Ziel (nur) einen Platz im oberen Tabellendrittel aus. Pustekuchen! Das Team von Trainer Dagur Sigurdsson marschiert weiter als ärgster Verfolger des THW Kiel durch die Bundesliga und meistert die Hammer-Gruppe in der Champions League.</strong></p>
<p>Das Ganze mit einem Etat, der maximal halb so groß sein dürfte wie der derjenigen Mannschaften, mit denen sie sich sportlich auf Augenhöhe befinden. Wie z.B. der HSV Hamburg. Den deutschen Meister haben sie in der Bundesliga schon überholt und nach dem 32:30-Sieg im Achtelfinal-Hinspiel stehen die Chancen gut, den HSV aus dem Wettbewerb zu werfen und das Viertelfinale in der EHF Champions League zu erreichen. Eine unglaubliche Entwicklung des Berliner Handballs: In der Bundesliga sind die Füchse erst in ihrem fünftem und in der Champions League in ihrem ersten Jahr überhaupt.</p>
<p>Worin liegt denn nun eigentlich das Geheimnis des Berliner Handball-Erfolgs?</p>
<p>Bob Hanning formte mit einem Etat von ca. 4,8 Millionen Euro ein Ensemble, das sich schon in ihrem vierten Bundesliga-Jahr nach dem Aufstieg 2005/2006 für die Champions League qualifizierte. Damit ließen die Hauptstädter auf der sportlichen Ebene einige Vereine hinter sich, die im finanziellen Vergleich deutlich stärker sind als die Füchse. Angesichts dieses Vergleichs muss man Bob Hanning für die Zusammenstellung des Kaders ein sehr gutes Händchen attestieren. Und einen guten Riecher: denn der Erfolg der Füchse begann auch mit der Verpflichtung der damals noch unbekannten Spieler Bartlomiej Jaszka und Michal Kubisztal im Dezember 2007. Bob Hanning erkannte als Erster das große Potential der beiden Rückraumspieler von MKS Zaglebie Lubin. Während es Kubisztal letztes Jahr zurück nach Polen zog, ist Jaszka nachwievor ein zentraler Baustein des Berliner Spiels. Jaszka ist in Berlin zu einem der besten Mittelspieler der Bundesliga gereift; eine Entwicklung, die sinnbildlich für die der Füchse steht.</p>
<p>Hinzu kommen die Verpflichtungen von Sven-Sören Christophersen und Alexander Petersson. Christophersen avanciert immer mehr zu einer konstanten Größe im Spiel und deutet an, dass er auch für höhere Aufgaben in der Nationalmannschaft gerüstet ist. Nach einem Eingewöhnungsjahr mit Höhen und Tiefen hat er nun seinen „Talent-Status“ endgültig abgelegt und die Führungsrolle eingenommen, die ihm als linker Rückraumspieler zugedacht war. Ein Indiz hierfür sind auch seine 65 Tore in elf Champions-League-Spielen, und damit Platz vier der Scorer-Liste. Zuletzt war er mit seinen acht Toren entscheidender Spieler in der Partie gegen (kämpferisch) stark verbesserte Hamburger.</p>
<p>Petersson gehört schon lange zu dem erlauchten Kreis etablierter Spieler, fehlte den Hauptstädtern aber zuletzt aufgrund einer schmerzhaften Schulterverletzung. Als Ersatz spielte sich Mark Bult in den Vordergrund. Der Niederländer gehört für mich zu den zuverlässigsten Spielern. Er bringt seine Leistung, wenn er gebraucht wird, sei es nur für einen Sieben-Meter oder für ein ganzes Spiel. Und er lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Selbst wenn er schlecht in ein Spiel startet oder dass wenn man von ihm eine Halbzeit nicht viel sieht, kann man sich sicher sein, dass er in entscheidenden Momenten Verantwortung übernimmt. Wenn sich andere Spieler zurückziehen, geht er voll aufs Gas und sucht die Entscheidung. So z.B. beim Heimspiel gegen Moskau oder im alles entscheidenden Spiel gegen Silkeborg, als er den letzten Sieben-Meter per Leger zum 28:27 in die Maschen legte. Bult gehört mit seiner ruhigen Art zu den meist unterschätzten Spielern in der Liga, zumal er gut in der Abwehr steht und vorne wenig Fehler macht. In Kombination mit Petersson haben die Füchse damit im rechten Rückraum eine ideale Konstellation gefunden. So haben die Füchse geschafft, Alex Petersson zu ersetzen, selbst in wichtigen Spielen wie dem Achtelfinal-Hinspiel. Mit Konstantin Igropulo kommt zur neuen Saison ein „adäquater“ Ersatz für den gebürtigen Letten. Es ist nicht vielen Vereinen möglich, einen derart starken Spieler davon zu überzeugen, den großen FC Barcelona zu verlassen. Es wird sicherlich eine Rolle gespielt haben, dass Iker Romero Gutes über die Berliner erzählen konnte. Für die Zukunft hat sich Hanning mit der Verpflichtung Igropulos seines größten Problems optimal entledigt. Linkshänder von Weltklasseformat wachsen schließlich nicht auf Bäumen.</p>
<p>Genauso wenig wie Kreisläufer mit dem Format eines Torsten Laen, der in Berlin seinen zweiten Frühling erlebt. Bei Ciudad Real war der Däne bereits ausgemustert, bei den Füchsen ist er vorne wie hinten unersetzbar. Seine Erfahrung, sein Einsatz und sein Mut, in entscheidenden Situationen Verantwortung zu übernehmen, machen den Kapitän zum Vorbild für seine Mitspieler, die sich an ihm orientieren und aufrichten können.</p>
<p>Dazu zählt insbesondere der junge Evgeni Pevnov, der immer mehr Spielzeiten am Kreis bekommt und sich gut entwickelt. Er trifft manchmal noch in der Abwehr die falsche Entscheidung oder antizipiert die Lauf- und Passwege seiner Gegenspieler falsch. Das kann er nur durch eigene Erfahrungen und Fehler lernen, die ihm der Trainer auch gestattet. In Zukunft wird Pevnov eine wichtige Säule im Spiel der Füchse.</p>
<p>Eine weitere Säule ist Silvio Heinevetter, der auch neben dem Platz durch seine kompromisslose Art aus der Reihe fällt. Er rüttelt die Mannschaft immer wieder auf und ist scheinbar nie zufrieden. Als Bedenkenträger und Einpeitscher ist er immens wichtig.</p>
<p>Der wohl wichtigste Mann und Garant für den sportlichen Erfolg steht an der Seitenlinie. Dagur Sigurdsson war als aktiver Spieler ein genialer Spielgestalter und Kopf der isländischen Nationalmannschaft. Als Trainer wirkt er besonnen und unaufgeregt, er konzentriert sich auf taktische Finessen. In den Auszeiten darf dazu nie die Taktiktafel fehlen, an der er Spielzüge erklärt und seinen Spielern Anweisungen erteilt. Seinem Spielmacher Jaszka gibt Sigurdsson viele Freiheiten – auch das hat dazu beigetragen, dass sich der Pole so gut als Mittelmann entwickeln konnte. Mit seinem konsequenten Führungsstil bildet Sigurdsson den genialen Partner für Manager Bob Hanning – in der Steuerung der Mannschaft und bei der personellen Ausrichtung des Vereins.</p>
<p>Als letzten Erfolgsfaktor möchte ich die Stadt Berlin erwähnen. Sie ist eine Sport-Metropole mit 81 Bundesligisten. Da ist es bemerkenswert, dass die Füchse sich bei all der Konkurrenz anderer Fußball-, Basketball- oder Eishockey-Spitzenklubs in der Hauptstadt profilieren können. Doch genau das ist ihnen gelungen, die nun heimische Max-Schmeling-Halle ist immer voll und eine der lautesten der Liga. Diese Kulisse und die Metropole Berlin waren gute Argumente, um Champions-League-Gewinner Iker Romero und Konstantin Igropulo vom Strand in Barcelona zu den Füchsen zu locken. Die Stadt und ihre Vorzüge machen den Arbeitgeber Füchse für Topspieler attraktiv. Und apropos Topspieler: selbst der größte Star im Handball ist in Berlin nur einer von vielen Profisportlern und Prominenten. Das erdet, relativiert und schafft die Basis für eine gesunde Team-Chemie.</p>
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		<title>Champions League geht in die entscheidende Phase</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 13:45:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Champions League geht nach dem Abschluss der Gruppenphase in die entscheidende Phase. Zeit, zu resümieren und den Blick auf die kommenden Partien zu richten. Wer hat momentan die besten Chancen auf den Einzug in das Final Four? Die Gruppe A dominierten die beiden Teams aus Barcelona und Zagreb. Zagreb, dessen Kader in den letzten ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Champions League geht nach dem Abschluss der Gruppenphase in die entscheidende Phase. Zeit, zu resümieren und den Blick auf die kommenden Partien zu richten. Wer hat momentan die besten Chancen auf den Einzug in das Final Four?</p>
<p>Die Gruppe A dominierten die beiden Teams aus Barcelona und Zagreb. Zagreb, dessen Kader in den letzten Jahren personell zu schwach besetzt war und gegen deutsche und spanische Spitzenteams serienmäßig den Kürzeren zog, mausert sich zum Geheimtipp. Durch den Sieg im vorletzten Gruppenspiel in Barcelona deuteten sie an, dass mit ihnen zu rechnen ist. Die Zeiten, in denen man sich auf Balic konzentrieren konnte, scheinen endgültig vorbei. Spieler wie Kopljar sind längst zu Spitzenspielern herangereift, die konstant auf einem hohen Niveau spielen können. Davon konnte man sich auch bei der letzten EM überzeugen, die für die Kroaten ja bekannterweise mit dem 3. Platz zu Ende ging.</p>
<p>Über Barcelona muss man nicht viel sagen: sie sind nach wie vor der Topfavorit auf den Titel. Allerdings müssen sie sich im Achtelfinale mit dem französischen Meister Montpellier HB auseinander setzen. Die haben sich im bisherigen Verlauf der Champions League als größte Enttäuschung entpuppt. Das Team um Superstar Nikola Karabatic schwächelte ähnlich wie die französische Nationalmannschaft. Nach dem überzeugenden Sieg in Kiel kam nicht mehr viel von den Franzosen. Letztlich zitterte man sich mit dem Heimsieg über Pick Szeged gerade noch in die Vorschlussrunde. Einen Sieg gegen den FC Barcelona traut man Montpellier in dieser Situation wohl kaum zu. Dennoch sind sie brandgefährlich und werden sicher alles daran setzen, die Schmach aus den letzten Monaten wieder gut zu machen. Es wird jedenfalls ein Hammerspiel, auf dass ich mich ganz besonders freue. Platzt bei Karabatic einmal der Knoten, ist alles möglich. Das kennen wir aus der Vergangenheit nur zu Genüge.</p>
<p>In der Gruppe B setzte sich erwartungsgemäß Atletico Madrid letztlich souverän durch. Dahinter entbrannte ein Kampf um die Plätze 2-5, den ich so in der Champions League noch nicht erlebt habe. Am Ende fiel mit Medvedi Moskau ein Verein durchs Raster, der vor zwei Jahren noch im Final Four gestanden hat! Veszprem konnte nur mit Glück und einem überragenden Spiel gegen Atletico im letzten Gruppenspiel seinen Vorsprung ins Ziel retten und sich den zweiten Platz sichern. Bei einer Niederlage wären sie auf den 5 Platz zurückgefallen und damit raus! Das zeigt, wie eng es in dieser Gruppe zuging und wie hoch es einzuschätzen ist, dass die Berliner in ihrer ersten europäischen Saison als Vierter weitergekommen sind. Ganz stark! Bis auf das Heimspiel gegen die Madrilenen, wo dem deutschen Vizemeister die Grenzen aufgezeigt worden sind, präsentierten sich die Füchse als echte Spitzenmannschaft. Schade nur, dass am Ende „nur“ der vierte Platz dabei rauskam. Mit dem HSV Hamburg trifft man nun im Achtelfinale auf eine altbekannte Mannschaft aus der Bundesliga. Es ist ein Duell auf Augenhöhe mit viel Brisanz. Bob Hanning, der Macher der Füchse, war einst Trainer der Hanseaten und Mann der ersten Stunde. Ihn verbindet mit dem HSV heute allerdings nicht mehr viel und es wäre sicher eine große Genugtuung für Hanning, mit seinen Füchsen den einstigen Arbeitgeber aus dem Wettbewerb zu kegeln.</p>
<p>Der HSV seinerseits hatte mit seiner Gruppe wenig Mühe, allerdings gehörte auch keiner seiner Gegner zum engsten Favoritenkreis. Ich bin gespannt, ob sich das zum Vorteil für den HSV herausstellt. Gefordert wurden sie im Gegensatz zu den Berlinern kaum und in der Bundesliga konnten sie an die Leistungen aus dem letzten Jahr nie anknüpfen. Dazu noch die ungeklärte Trainerfrage und ein Team, dass vor dem Umbruch steht. Ich kann mir vorstellen, dass wenig von der heilen HSV-Welt aus dem Vorjahr übrig geblieben ist und die Mannschaft ins Schwimmen kommt, sobald sie unter Druck gerät. Diesen Druck haben die Berliner schon in der Gruppenphase ausgehalten und durchgestanden. Ein Vorteil für die Füchse!</p>
<p>Bleibt noch der THW Kiel. Nach anfänglichen „Problemen“ zogen die Zebras auch auf europäischer Ebene einsam ihre Kreise. Beeindruckend, wie diese Mannschaft funktioniert und mit welcher Dominanz und mit welchem Selbstverständnis sie auftritt. Je größer der Druck, umso besser die Leistungen. Wenn ich z.B an das Auswärtsspiel in Montpellier zurückdenke, wo die Gastgeber allein durch Härte versuchten, das Kieler Spiel zu zerstören und die Spieler zu zermürben, war es ein Freude mit anzusehen, dass diese Taktik nicht aufging. Die spielerische Klasse und der enorme Siegeswillen wiegen mehr als brachiale Härte. Die folgende Aufgabe gegen Wisla Plock wird nicht mehr als eine Pflichtaufgabe auf dem Weg ins Final Four.</p>
<p>Der THW Kiel, der FC Barcelona, die AG Kopenhagen und Atletico Madrid haben für mich den stärksten Eindruck hinterlassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Mannschaften in Köln wiedersehen ist allerdings gering.</p>
<p>Insgesamt war die Gruppenphase einer Champions League nie spannender, nie interessanter. Daher freue ich mich jetzt schon auf die kommenden Ausscheidungsspiele und das Final Four in Köln, das sicher das attraktivste Spektakel darstellt, dass der Handballsport auf Vereinsebene zu bieten hat.</p>
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		<title>Es muss gehandelt werden</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 15:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf die wiederholte Kritik von Silvio Heinevetter an DHB-Präsident Uli Strombach folgten die sympathisierende Bekundung von Teamkollege Oliver Roggisch und die Forderung von Thorsten Storm nach einem „Handball-Bierhoff“. Trotzdem sieht sich der DHB immer noch nicht aufgefordert zu reagieren. Anfangs fand ich den Umgang Strombachs mit der Situation noch unaufgeregt und erhaben („das sind doch ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf die wiederholte Kritik von Silvio Heinevetter an DHB-Präsident Uli Strombach folgten die sympathisierende Bekundung von Teamkollege Oliver Roggisch und die Forderung von Thorsten Storm nach einem „Handball-Bierhoff“. Trotzdem sieht sich der DHB immer noch nicht aufgefordert zu reagieren. Anfangs fand ich den Umgang Strombachs mit der Situation noch unaufgeregt und erhaben („das sind doch Peanuts“), jetzt frage ich mich allerdings, ob es das schon gewesen sein kann.</strong></p>
<p>Denn dabei ging es ja nicht um die Meinung eines Einzelnen, sondern Storm und auch Bob Hanning pflichteten Heinevetter bei, dass die Strukturen beim DHB dringend erneuert werden und der Laden in Zukunft professioneller aufgestellt werden müsse. Diese Unterstützung hat die Diskussion auf eine andere Ebene gehoben und ging weg von der persönlichen individuellen Kritik Heinevetters.</p>
<p>Überraschenderweise hat all das aber keine Reaktion des DHB hervorgerufen. Es scheint, als würde das Krisenmanagement des größten Handballverbands der Welt aus Verharren und Aussitzen bestehen. Oder aber es wird gar nicht als Krise gewertet, womit man aber auch dem Berliner Handballmacher Hanning wenig Respekt entgegen bringt.</p>
<p>Was auch immer die Gründe sind &#8211; nachzuvollziehen ist das Verhalten der DHB-Führung nicht. Gar keine Kommunikation als Reaktion auf die verbalen Angriffe ist die denkbar schlechteste Lösung und lässt die Autorität, Akzeptanz und das Ansehen des Verbandes weiter bröckeln. Gelegenheit zur Stellungnahme gab es beim Allstar-Game Anfang Februar in Leipzig, wo sich jedoch bis auf Bundestrainer Martin Heuberger kein Verantwortlicher der Situation stellte. Letztendlich ist der Umgang mit dieser Krise ein Offenbarungseid. „Augen zu und durch“ als Motto bekräftigen die Kritiker wie auch den Geschäftsführer der Liga Frank Bohmann. Dieser wartete in Düsseldorf bei der größten Sportbusiness-Messe der Welt, der SpoBiS, vergeblich auf die Ankunft Strombachs zu einer Podiumsdiskussion. Diskutiert werden sollte zum Thema: „Warum ziehen Verband und Liga selten an einem Strang?“ Eine Antwort gab es nicht.</p>
<p>Stattdessen nutzte Bohmann in Abwesenheit von Strombach die Plattform, um die mangelnde Professionalität des DHB hervorzuheben, ein fehlendes strategisches Konzept und ein mangelndes Markenmanagement anzuprangern.</p>
<p>Der DHB-Verantwortlichen stehen meiner Meinung nach in der Pflicht, zu reagieren und damit zu zeigen, dass sie keineswegs mit der Gleichgültigkeit agieren, mit der sie auf die gewachsene Kritik bis dato umgegangen sind. Ansonsten liegt der Rückschluss nahe, dass die Kritik allzu berechtigt ist.</p>
<p>Der Handball in Deutschland gibt nach den sportlichen Enttäuschungen der Nationalmannschaft und durch das aktuelle Mismanagement ein erbärmliches Bild ab. Da kann auch das in der Zwischenzeit veröffentlichte Konzept zur Eliteförderung des eigenen Nachwuchses nicht ablenken. Die für die Professionalisierung unabdingbare Hauptamtlichkeit im DHB muss schnell umgesetzt werden.</p>
<p>Wie es gehen kann, zeigte Karl-Georg Altenburg, der neue Präsident des deutschen Tennis-Bundes. Auf der SpoBiS gab er Einblicke in die neue professionelle Struktur des DTB und erklärte, alles neu aufzubauen.</p>
<p><strong>So weit ist der Handball noch nicht gesunken, als dass der Reset-Knopf gedrückt werden muss. Aber zukunftsfähig ist der DHB in der bestehenden Form nicht und es muss jetzt gehandelt werden.</strong></p>
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		<title>Die Suche nach der Sensation</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:20:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Alle Jahre wieder auf der Suche nach Erklärungen für das &#8220;schlechte&#8221; Abschneiden einer deutschen Handball-Nationalmannschaft drehen sich die Erklärungsversuche der Verantwortlichen um die Einsatzzeiten deutscher (Nachwuchs-) Spieler in der HBL. Zu dominant ist die Rolle ausländischer Stars in der Liga, in der sich kaum ein Nachwuchstalent durchsetzt und zu internationaler Klasse reift. Die unter Druck ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder auf der Suche nach Erklärungen für das &#8220;schlechte&#8221; Abschneiden einer deutschen Handball-Nationalmannschaft drehen sich die Erklärungsversuche der Verantwortlichen um die Einsatzzeiten deutscher (Nachwuchs-) Spieler in der HBL. Zu dominant ist die Rolle ausländischer Stars in der Liga, in der sich kaum ein Nachwuchstalent durchsetzt und zu internationaler Klasse reift. Die unter Druck stehenden Bundesliga-Clubs verweigern sich einem Umdenken und bauen lieber auf fertige ausländische Stars. Diese sind in Hülle und Fülle vorhanden. Finanzstarke Clubs gibt es nirgends so geballt wie in der HBL. Die spanische Liga als größter Konkurrent um das Prädikat &#8220;stärkste Liga der Welt&#8221; steht vor dem finanziellen Kollaps.</p>
<p>Die &#8220;ewige Diskussion&#8221; zwischen Verband (hier mahnte Heiner Brand seit Jahren) und HBL endet aber wahrscheinlich wieder einmal in der Sackgasse. Warum sollte sich ausgerechnet jetzt etwas ändern? Nur weil die olympischen Spiele verpasst werden, heißt das noch lange nicht, dass der Handball hier im Lande unpopulärer wird oder dass die Liga die Auswirkungen des sportlichen Misserfolgs der Nationalmannschaft spüren würde. Warum auch? Die Liga-Spiele haben meist regionalen Charakter, die eingefleischten Fans kommen bei jedem Wetter. Den deutschen Meistertitel und Europas Krone vor Augen interessiert die Zukunft der Nationalmannschaft doch eher weniger, wenn wir ehrlich sind. Im Preis-Leistungsverhältnis entscheidet der europäische Markt, nicht der deutsche.</p>
<p>Die verpasste Qualifikation nutzt die Sportpresse dazu, eine Geschichte zu erzählen. Die vom Absturz des deutschen Handballs. Fakt ist: Zur Zeit bewegt sich die Nationalmannschaft im Mittelfeld. Sie gehört nicht in die Weltspitze, aber auch nicht zu den absoluten Versagern dieser EM. Platz 7 bei einer EM entspricht dem Leistungsstand.</p>
<p>Eine Woche nach der Niederlage gegen Polen ist die Geschichte allerdings noch nicht zu Ende, sondern wird künstlich hochgehalten. Der oft zitierte Super-Gau entpuppt sich als Betriebsunfall und bietet keinen weiteren Gesprächsstoff. Die Diskussion über die fehlende Anschlussförderung unserer Nachwuchsleute wurde zu oft gehört und zieht nicht mehr. Stattdessen wird die Aussage von Silvio Heinevetter ausgeschlachtet, Uli Strombach hätte keine Ahnung vom Handball. Das erinnert mich an die Aussage von Stefan Kretzschmar, der zu den Strukturen des DHB einst sagte: &#8220;Der Fisch stinkt vom Kopf&#8221;.</p>
<p>Natürlich, man kann Strombach für seine Sturköpfigkeit und Arroganz kritisieren. Die Aussage vor dem Dänemark-Spiel &#8220;wir können eine Medaille gewinnen&#8221; war sicher unglücklich gewählt. Aber es sollte auch nicht überbewertet werden. Es ist Strombachs Art, sich nicht in sportliche Belange einzumischen und den Kontakt zu den Spielern während einer EM möglichst gering zu halten. Es reicht aber nicht aus, um jemanden derart zu verurteilen und in seiner Arbeit zu beurteilen.</p>
<p>Eines hat die Sensationgier der schreibenden Zunft allerdings jetzt schon bewirkt: Handball ist weiterhin Gesprächsthema. Pünktlich zum Allstar-Game am Samstag in Leipzig ist für Gesprächsstoff gesorgt, mit Spannung darf verfolgt werden, wie Strombach auf die Angriffe Heinevetters reagieren wird.</p>
<p>Danach gehen zum Glück die Bundesliga und die Champions League wieder los. So, als wenn nichts passiert wäre.</p>
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		<title>Olympia-Qualifikation verloren, Respekt gewonnen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 17:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die deutschen Handballer erreichen das Ziel der Olympiaqualifikation nicht. Durch ihr Auftreten gewinnen sie dennoch den Respekt zurück, den sie bei den vergangenen Turnieren eingebüsst haben. Und das vor allem bei den gegnerischen Teams. Diese zeigen sich von den Leistungen des deutschen Teams überrascht. Das dänische Team gehörte vor dem Turnier zu den wenigen Mannschaften, denen man zugetraut hat, die ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die deutschen Handballer erreichen das Ziel der Olympiaqualifikation nicht. Durch ihr Auftreten gewinnen sie dennoch den Respekt zurück, den sie bei den vergangenen Turnieren eingebüsst haben. Und das vor allem bei den gegnerischen Teams. Diese zeigen sich von den Leistungen des deutschen Teams überrascht.</strong></p>
<p>Das dänische Team gehörte vor dem Turnier zu den wenigen Mannschaften, denen man zugetraut hat, die Franzosen zu schlagen. Deutschland gehörte nicht wirklich zu den Mannschaften, vor dem sich die Skandinavier fürchteten. &#8216;&#8221;Vor dem Turnier habe ich gedacht, dass wir ein leichtes Spiel gegen Deutschland haben werden. Sie haben mich aber sehr überrascht, mit welcher Moral sie hier aufgetreten sind. Spielerisch stark verbessert und hinten mit einer harten Abwehr. Das hätte ich nicht erwartet&#8221;, so Lars Christiansen stellvertretend für das gewachsene Ansehen des deutschen Teams.</p>
<p>Es war nicht die einzige Überraschung bei dieser EM. Es kam vieles anders. Wer hätte vorher gedacht, dass die Franzosen nicht einmal ins Halbfinale kommen, die hochgehandelten Daenen mit 0 Punkten aus der Vorrunde heraus kommen und die Mazedonier dem europäischen Handball ihren Stempel aufdrücken? Und wer hätte dem deutschen Team vorher zugetraut, um das Halbfinale mitzuspielen?  Niemand!</p>
<p>Als das Auftaktspiel gegen die Tschechen verloren ging, stellte sich ganz Handball-Deutschland auf das Vorrunden-Aus ein. Die Presse sprach schon mal von desolaten Leistungen, falscher Nominierungen und fehlender Führungsspieler. 5 Spiele später sah dien Welt auf einmal ganz anders aus. Man träumte vom Halbfinale und ist enttäuscht ueber die knappe Niederlage gegen die Dänen, die vor ein paar Tagen noch völlig unerreichbar schienen.</p>
<p>Was ist passiert? Dem ängstlichen Auftritt zu Beginn der EM folgte das entscheidende Spiel gegen den Underdog aus Mazedonien, die von deutschen Experten als zweitklassig belächelt worden sind. Ein Spiel, in dem sich für viele Experten die nahe Zukunft des deutschen Handballs entscheiden würde. Deutschland drohte als Handballnation weiter abzustürzen. In diesem Spiel zeigte sich etwas ganz Entscheidendes: Charakter. Es war nicht die spielerische Klasse, die Mut machte. Das Team bestach vielmehr durch grossen Willen, in der Hölle von Nis zu bestehen und es allen zeigen zu wollen. Gegen einen Gegner, von dem man heute sagen muss, dass er mehr als Fallobst ist, sondern ein ernst zunehmender Kontrahent. Vor allem, weil die frenetischen Anhänger die Mazedonier zu wahren Höchstleistungen treiben.</p>
<p>Nach dieser bestandenen Reifeprüfung brachen die Dämme. Schweden wurde quasi überrannt, nicht wenige sprachen von der besten Leistung einer Nationalmannschaft seit vielen Jahren. Den Serben wurde ein Punkt abgeknöpft, obwohl man teilweise einem Rückstand von 8 Toren hinterherlief. Gegen Dänemark und Polen zog man nach grossem Kampf knapp den Kürzeren. Auch in diesen Spielen war das eigene Spiel beileibe nicht fehlerlos, der Rückraum teilweise wenig durchschlagskräftig, die Angriffsleistung insgesamt zu fahrig. Aber die Mannschaft hat Negativerlebnisse schnell wegstecken können und immer wieder Rückstände aufgeholt. Diese Eigenschaft macht Mut und zeigt ein neues Selbstvertrauen, dass Martin Heuberger seinen Jungs eingeplanzt hat.</p>
<p>Am Ende hat es trotzdem nicht gereicht, das Minimalziel der Olympiaqualifikation verpasst. Es passt zur deutschen Mentalität, dass plötzlich wieder alles schlecht geredet wird und die Spieler als Versager abgestempelt werden. Nicht nur in der Nachberichterstattung, sondern auch viele Kommentare von Fans gehen in diese Richtung. Wahnsinn, wie schnell so etwas gehen kann. Dabei ist man nur 2 Tore am Halbfinale vorbeigeschrammt und landete in der Endabrechnung vor den Franzosen. Wer hätte das gedacht?</p>
<p>Es tut weh, bei einem so grossen Turnier wie der Olympiade nicht dabei zu sein. Aber es ist nicht der Untergang des Handballs in Deutschland. Es ist nur eine Auszeit, die dazu führen muss, den personellen Umbruch einzuleiten bzw. fortzuführen. Der Anfang ist Martin Heuberger und seinem Team dabei gelungen, auch wenn das Ziel verfehlt wurde. Die Olympia-Quali wurde bei der letzten WM verspielt, nicht jetzt.</p>
<p>Was bleibt ist die Tatsache, dass sich die deutschen Handballer Respekt erspielt haben. Mehr nicht-aber auch nicht weniger.</p>
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		<title>Der mazedonische Höhenflug hält an!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mazedonien mischt den europäischen Handball auf. Mit tausenden enthusiastischen Fans im Rücken spielen die Mazedonier groß auf und ärgern die etablierten Handball-Nationen. Nach dem Sieg gegen die Polen machen sie sich sogar noch Hoffnung, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren. Die Begeisterung für den Underdog kennt hier in Serbien keine Grenzen. Die riesige Belgrad-Arena ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mazedonien mischt den europäischen Handball auf. Mit tausenden enthusiastischen Fans im Rücken spielen die Mazedonier groß auf und ärgern die etablierten Handball-Nationen.</strong> <strong>Nach dem Sieg gegen die Polen machen sie sich sogar noch Hoffnung, sich für die Olympischen Spiele zu qualifizieren.</strong></p>
<p>Die Begeisterung für den Underdog kennt hier in Serbien keine Grenzen. Die riesige Belgrad-Arena ist von den rot-gelben Fans regelrecht belagert und verwandeln die Halle in ein Tollhaus. Die Spieler scheint das so anzustacheln, dass sie dauerhaft an die Grenze ihrer eigenen Leistungsfähigkeit kommen. Dieses aufwendige und kraftraubende Spiel können sie über die volle Spielzeit aufrecht halten. Dabei stehen ihnen vorne nur eine Rückraumachse zur Verfügung, die für das gesamte Spiel verantwortlich sind. Neben einem überragenden Kiril Lazarov ist da der unermüdlich wühlende Naumche Mojsovski zu nennen, der den stämmigen Kreisläufer Stojanche Stoilov immer wieder in Szene setzt und oft Ausgangspunkt erfolgreicher Angriffsaktionen ist. Nach dem Spiel gegen die Polen war der Spielmacher Mojsovski sehr zufrieden:&#8221;Das Spiel gegen Dänemark war wohl das härteste Match meines Lebens. Nach dieser schmerzhaften Niederlage war es für uns umso wichtiger, wiederzukommen und mit einem Erfolg unsere eigene Leistung zu belohnen. Dieser Sieg hält unseren Traum von den Olympischen Spielen am Leben.&#8221; Der Trainer Zvonko Shundovski war ebenfalls erleichtert ob des Sieges gegen die Polen:&#8221;Dieser Sieg gehört zum Einen unseren Fans, die uns hier so überragend unterstützen. Zum Anderen freut es mich für den mazedonischen Handball und für den Verein Metalurg Skopje, der sich mit diesem Erfolg auf sich aufmerksam gemacht und international immens an Bedeutung gewonnen hat.&#8221;<br />
Ein weiterer Eckpfeiler des mazedonischen Erfolgs steht im Tor. Der sehr coole Borko Ristovski ist alleine schon sein Eintrittsgeld wert. Neben Lazarov wird er am meisten von den eigenen Fans gefeiert. Ununterbrochen gestikuliert und diskutiert er mit seinen Abwehrspielern und heizt seine Fans an. Symptomatisch für sein verrücktes Torwartspiel war die Szene, als er den Ball dribbelnderweise in der eigenen Hälfte verlor, ins Tor zurück sprintete und den frei vor ihm auftauchenden polnischen Angreifer mit einer Parade zur Verzweiflung trieb.</p>
<p>Die Fans feiern sich großartig selber. Völlig zurecht! Die werden den serbischen Fans am Mittwoch mehr als nur Paroli bieten. Und dann ist auch für das Team einiges drin. Vom Außenseiter mausern sich die Mazedonier zum Stolperstein für die Topteams aus Europa. Damit hätte sicher keiner vorher gerechnet.</p>
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